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Green City bringt den Carrotmob am 17. Oktober erstmals nach München. Die Aktion bietet Münchnerinnen und Münchnern ein Instrument, ihre Macht als Konsumenten auszuüben. Zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr kann jeder den Lebensmittelladen Löwenzahn in der Lindwurmstr. 135 dafür belohnen, dass er 30% des in dieser Zeit erbrachten Umsatzes in Klimaschutzmaßnahmen investiert.
“Carrotmob” thematisiert den nachhaltigen Konsum und macht auf die Verantwortung der Verbraucher aufmerksam. Durch die organisierte Einkaufsaktion können Kunden durch das eigene Handeln einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit belohnen sie das Geschäft, das unter den angefragten bereit war, die höchste Prozentzahl des Umsatzes in Energieeffizienz zu investieren. Die klimafreundlichen Maßnahmen werden durch Energieberater von „Klima sucht Schutz“ vorgeschlagen und umgesetzt. So kann zum Beispiel eine ineffiziente Beleuchtung ersetzt, stromfressende Elektrogeräte gegen sparsame umgetauscht oder auf Ökostrom umgestellt werden.
Bei einem Carrotmob organisieren sich Menschen, ähnlich dem Flashmob, primär über Blogs, Twitter und andere Online-Communities. Sie verabreden sich zu einer bestimmten Uhrzeit, um gemeinsam einzukaufen. Der Name Carrotmob stammt aus dem Englischen. “Carrot” spielt dabei auf ein englisches Sprichwort an, welches besagt, dass man einen Esel nur auf zwei Arten in Bewegung setzen kann:
Entweder indem man ihn mit einer Karotte lockt, oder mit einem Tritt ins Hinterteil.
Dieses Sprichwort wird auf die Unternehmen übertragen. Entweder kann man ein Geschäft durch einen Boykott zu mehr Klimaschutz bewegen, oder durch gezieltes Massenshopping. Auf letzteres spielt auch der “Mob” an, welcher eine große Menschenansammlung bezeichnet.
17. Oktober, zwischen 12 und 15 Uhr im Lebensmittelladen “Löwenzahn“, Lindwurmstr. 135
Weiter Informationen zur Aktion finden sich unter: muenchen.carrotmob.org
02. Oktober 2009
Jedes Jahr ist wie ein Zauber. Punkt 14 Uhr am Fronleichnam verwandelt sich die Klenzestraße in ein Tollhaus. “Willkommen, willkommen in unserer Welt.” Der aktuelle Titel von Rosenstolz wird zum Motto vom Klenzefest 2009.
Daniela, die Sängerin von Reach Out, und ihre Lebensgefährtin freuen sich auf ein Fest unter Gleichgesinnten. Die Band Reach Out ist im Münchner Raum bekannt. Sie spielen am Münchner Flughafen ebenso wie im Dampftheo oder Killians Irish Pub und begeistern mit Songs aus 40 Jahren Rockmusik aber auch mit eigenen Songs.
Vier bühnenerfahrene Musiker, ein paar Megawatt Stromgitarrenmusik und jede Menge Spaß. Mit einem absolut fetentauglichen Repertoire will diese Rockband die Partylocations der Münchner Region erobern. REACH OUT rockt durch die Jahrzehnte und hat dabei Stücke von Lenny Kravitz, AC/DC, Guns N’ Roses, Pink, Melissa Etheridge u.v.m. im Gepäck. Dieses vielfältige Programm reißt auch den betagtesten Stubenhocker vom Sofa. Jetzt rocken sie auf dem Klenzefest und es gibt ein großes Release ihrer ersten CD mit eigenen Songs.
Auf dem Klenze trifft sich die Münchner Szene auf dem ersten großen Straßenfest der Saison. “München macht sich locker” schrieb die Süddeutsche. Sehen und Gesehenwerden, Tanzen, Flirten, Essen, Trinken, Freunde treffen, Feiern und Spaß haben, das ist das Klenzefest, immer an Fronleichnam zwischen Gärtnerplatz und Fraunhoferstraße.
Klenzefest, Donnerstag (Fronleichnam), 11. Juni 2009, 14 Uhr
Ersatztermin: Sonntag, 14. Juni, Klenzestraße zwischen Gärtnerplatz und Fraunhoferstraße
08. Juni 2009
Fast 50 Arbeiten aus vier Jahrzehnten stellt der Münchner Bildhauer O.M. Bidjanbek vom 10. bis 14. Juni in der Orangerie im Englischen Garten aus.
1961 kam er aus Teheran nach München, um Kunst zu studieren. Prof. G. Brenninger erkannte sein enormes Talent und förderte ihn, seinen einzigartigen Stil zu entwickeln. In Bronze, Terrakotta und Stein fügt er natürliche und abstrakte Formen zu neuen Gebilden zusammen. Überraschende Dimensionen und scharfsinnige Einblicke erwarten den Betrachter.
Ein fester Bestandteil der Isarvorstadt ist seine Produzentengalerie in der Baaderstr 17, nahe dem Gärtnerplatz. Als einer der ersten Schwabinger Künstler kam er 1974 hierher. Mit seinem liebenswerten Porzellan-Löwen „Ei love München“ trug er zum Münchner Stadtgeburtstag bei. Seine Handschmeichler waren 1997 in Presse und Fernsehen und sind seither in ganz Deutschland begehrt. Mitmensch 2000 nannte er eine Aktion, bei der er viele Porträtplastiken von Zeitgenossen erstellt hat, um auch ein plastisches Abbild der Jahrtausendwende zu hinterlassen unter dem Slogan „vom Biedermeier kennt man keinen Meier - uns soll das nicht passieren“.
Für O.M. BIDJANBEK steht der Mensch im Mittelpunkt. Gerade mit seinen kleineren Bronze-Formaten, konnte er auch viele Kunstliebhaber beglücken, die mit einer Plastik von O.M. Bidjanbek zu Hause ihr eigenes kleines Museumsstück haben.
Die einmalige Chance seine Werke in einer größeren Zusammenschau zu sehen, darf sich kein Kunstliebhaber entgehen lassen.
Orangerie, Englischer Garten 1 (Am Chinesischen Turm), 10. bis 14. Juni 2009, täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr
07. Juni 2009
Den Schleier lüften - Spanien und sein maurisches Erbe - Lesung mit Helga Ballauf, Journalistin
Was gehen uns die Mauren an? Es ist lange her, dass sie der Iberischen Halbinsel einen arabisch-islamischen Stempel aufdrückten. Andererseits bewegen die steinernen Zeugen dieser Epoche – wie die Alhambra in Granada oder die Moschee in Córdoba – nach wie vor die Besucher. Sie sind Ausdruck einer Kultur, die Christen, Muslime und Juden gemeinsam schufen. Dabei war das mittelalterliche al-Andalus kein Paradies; es zerfiel auch wegen interner Streitigkeiten. Die Münchner Journalistin Helga Ballauf ist in Andalusien ein Jahr lang den Spuren dieses Erbes gefolgt. Sie erfuhr erstaunlich viel über das Frauenleben in al-Andalus und erlebte, wie die Spanier ihre Geschichte feiern. Die Autorin beobachtete, wie die Bevölkerung den Zuwanderern aus der muslimischen Welt begegnet und fragte sich, wie Spanien zum Brückenbauer zwischen Europa und Arabien werden kann.
Musikalische Begleitung: Pedro Soriano, Gesang und Gitarre
20. April 20 Uhr Im Fraunhofertheater Fraunhoferstr.9/ Rückgebäude
Freiwilliger Unkostenbeitrag: 8, ermäßigt 5 Euro
17. April 2009